Der Säugling

 

Ein Neugeborenes wird allgemeinhin als Baby oder Säugling bezeichnet. Diese Bezeichnung wird verwendet, bis das Baby und Kind circa ein Jahr ist. Das Beste für das Kind ist die Muttermilch, denn dies ist auch ein natürlicher Schutz, um Antikörper aufzubauen und das Immunsystem zu stärken. Die Mutter stillt das Kind und der Säugling ernährt sich bestenfalls von der Muttermilch, das man Stillen nennt. Das Baby saugt an der Mutterbrust und im besten Fall stillt die Mutter mehrere Monate ihr Kind.

Die beste Ernährung für das Baby in den ersten Monaten ist die Muttermilch. Der Säugling hat einen Reflex, der instinktiv auf das Saugen programmiert ist. Reflexe wie zum Beispiel der Saugreflex sind beim Menschen angeboren. Daneben gibt es auch den Suchreflex oder auch, dass das Neugeborene unter Wasser für eine kurze Zeit durchaus atmen kann. Die Flaschennahrung gibt man dem Baby dann, wenn nicht gestillt wird. Dies ist der Muttermilchersatz, wobei allerdings die Muttermilch in jedem Fall vorzuziehen ist. Den neuen Erdenankömmling nennt man einen Monat lang Neugeborenes.

Die körperliche Entwicklung des Säuglings

Das Baby ist ein Tragling, was auch bei Primaten so genannt wird. Die Entwicklung des Babys ist im ersten Jahr von immenser Bedeutung und macht Sprünge. Hat ein Kind etwaige Defizite in einem Bereich, so kann dies aufgeholt und gefördert werden. Von Pädiatrie spricht man, wenn diese Defizite sehr lange dauern oder gravierend sind. Um solche Entwicklungsstörungen oder auch Verzögerungen dieser zu sehen, sind Vorsorgeuntersuchungen der Kinder nötig und vorgeschrieben. Das Gewicht des Säuglings nimmt das Doppelte zu und zwar nach in etwa drei bis zu fünf Monaten. Auch sein Wachstum wird vorangetrieben und in der Regel sind das circa 15 Zentimeter.

Mit einem Jahr sollte ein Kind circa zehn Kilogramm auf die Waage bringen. Im Durchschnitt kann man sagen, dass nach einem Jahr das Kind dreimal so schwer sein sollte, wie bei seiner Geburt. Die Körpergröße liegt in etwa bei 75 Zentimetern. Hier liegt aber natürlich keine allgemeine Formel vor und dies schwankt von Fall zu Fall. Aber eine Norm kann hier durchaus natürlich festgelegt werden. Die Medizin spricht von Perzentilen, wenn es um das Gewicht oder die Größe des kleinen Kindes geht. Hierzu gibt es Studien, die einen geringeren IQ sehen, wenn das Wachstum im ersten Monat des Neugeborenen schlecht ist. Es kann ein Maßstab von 1:4 hergenommen werden, was das Kopf-Rumpf-Verhältnis des Säuglings betrifft. Bei dem erwachsenen Menschen liegt dieses Verhältnis bei 1:8. Hier wird von allometrischem Wachstum gesprochen und die Proportionen werden verändert.

Zahnentwicklung des Säuglings

Hier können zwar Richtlinien genannt werden, jedoch ist dies auch von Kind zu Kind etwas verschieden. Die Streuung ist bei der Zahnentwicklung breit. Einige Kinder zahnen sehr leicht, wie es allgemein genannt wird.

Bei anderen Kindern kommt der erste Zahn erst später hervor und dies kann sogar einige Monate länger dauern. Zuerst brechen zuerst im Allgemeinen die unteren Zähne durch, bevor die oberen Schneidezähne aufscheinen. Die Schneidezähne an der Seite brechen sich dann eine Bahn durch, gefolgt von den Mahlzähnen und ganz zum Schluß erscheinen die Eckzähne beim Kind.

Die sensomotorische Entwicklung

Hierunter versteht man eine Wechselwirkung, was das Wahrnehmen der Sinne betrifft. Auch die Bewegung und Motorik und deren Reaktionen und Dynamik fallen darunter. Es gibt hier Forschungen und Studien, wo man zur Erkenntnis gelangt, dass gewisse Lernprogramme angeboren sind. Dies gilt für das erste Lebensjahr eines Kindes. Dieses Lernprogramm garantiert die Entwicklung ab der Geburt bis zum Gehen. Also ist hier der aufrechte Stand und der aufrecht gehende Mensch gemeint. Auch bei Säuglingen kann durchaus von Individuen gesprochen werden. Dies ist bei allen Menschen der Fall und jeder Säugling ist einzigartig. Es gibt schon Charaktereigenschaften, die den Säugling beschreiben. Daher kann auch das Erlernen von verschiedenen Fähigkeiten, was die Reihenfolge betrifft, von Säugling zu Säugling anders sein.

Reflexe sowie Reaktionen des Säuglings

Die Reflexe des neugeborenen Kindes werden vom Zentralnervensystem aus gesteuert. Nach einiger Zeit oder bestimmten Monaten, muss angenommen werden, dass diese Reflexe und Fähigkeiten von Baby oder Kind erlernt werden. Dies wird physiologisch erwartet und Reflexe unterliegen keiner Willkür. Diese entstehen dadurch, da sie auf äußerliche Reize reagieren.

Der Thalamus sowie das Pallidum, die im Zwischenirn liegen, vermitteln diese Reflexe und Reize. Die Reize sind die Antwort auf spezielle Reaktionen. Es sind bestimmte Muster und diese sind auch Unterbrechungen sowie Veränderungen unterlegen. In den folgenden Erklärungen werden einige Reaktionen sowie Reflexe, die am Wichtigsten sind, angeführt. Wobei die Abkürzungen Wo. für Woche, LM für Lebensmonat und LJ für Lebensjahr stehen. Hier wird von der Rückenlage des Kindes ausgegangen.

 

Die Primitivreflexe

Der palmare Greifreflex:

  • Das Greifen oder der Faustschluss: das Streichen der Innenflächen der Hände mit dem Handdaumen.
  • Vom 0 - 6. LM: pysiologisch; der Handstütz sowie die Koordination im Greifen sind dann verhindert.

Der plantare Greifreflex

Weitere Reflexe sind:

  • Das Zehenkrallen: hier wird der Daumen eingesetzt.
  • Das 0 - 11. LM: dieser Reflex behindert oder stört beim Gehen ab der Zeit des Laufbeginns.

Moro gennannter Reflex

Und wir lernen das Klammern und Strecken:

  • Es geht um laute Geräuschkulissen mit einer Abstreckphase und einer Umklammerungsphase. Bei der Abstreckphase wird die Streckmuskulatur angespannt sowie der Kopf wird gestreckt. In der Umklammerungsphase wird die Beugemuskulatur angespannt sowie auch der Kopf. In dieser Phase werden die Arme wieder an den Rumpf angelegt. Laute Schreie des Kindes beginnen anschließend.
  • Physiologisch gesehen: Die Abstreckphase beginnt ab der 6. Woche und die Umklammerungsphase wird beendet. Wenn der Kopf fixiert wird, beginnt der Abbau der Abstreckphase.

Galant Reflex

Weitere Reflexe sind zum Beispiel:

  • Man hält das Kind in der Bauchlage und lässt es schweben. Jemand streicht entlang der Wirbelsäule, was 2 Zentimeter neben dieser erfolgen sollte. Bei der Streichung beginnt man beim Schulterblatt und endet beim Beckenkamm. Es ruft beim Kind eine Seitenbeugung sowie eine Kopfdrehung hervor.
  • Physiologisch gesehen: eine Spanne vom 0 –2. LM; dies wird schwächer bis zum 5. LM.

Das automatische Gehen - der Schreitreflex

Und es geht los:

  • Hier wird das Kind mit den Händen gehalten, wobei dies seitlich beim Brustkorb geschieht. Dabei lässt man dem Kind etwas Gewicht übernehmen. Die Füße des Kindes sind etwas Gewicht ausgesetzt und beginnt zu schreiten. Das Ganze geschieht wechselseitig.
  • Physiologisch gesehen: die Spane reicht vom 0 - 3. LM, woebei die Beine eine Beugung erfahren.

Der Extensorstoß

Und es geht weiter:

 

  • Hier geht man wie beim Schreitreflex vor, wobei die Füße des Kindes hier gleichzeitig belastet werden. Das Kind streckt dann die Beine sowie seinen Rumpf.
  • Physiologisch gesehen: Vom 0–3. LM.

 

Die tonischen Reflexe

Die tonischen Reflexe werden im Anschluß an die Primitivreflexe ausgebildet. Das gesunde Baby entwickelt diese nicht so ausgeprägt. Es kommt zu keinem Behindern von differenzierten Körperstellungen. Bestehen diese Reflexe über die physiologische Spanne hinaus, kommt es zum Behindern der Gleichgewichtsreaktionen. Auch das Aufrichten oder die Stellreaktionen werden dann behindert.

 

Der tonische Labyrinthreflex

Arbeiten wir mit dem Kopf:

  • Das Vorbeugen des Kopfes beinhaltet einen zunehmenden Beugetonus.
  • Das Rückstrecken des Kopfs beinhaltet einen zunehmenden Strecktonus.
  • Physiologisch gesehen: reicht es vom 0 - 3. LM.

Der symmetrisch tonische Nackenreflex

Und auch der Nacken:

  • Hier wird der Kopf vorgebeugt, sowie die Arme und die Beine des Kindes werden gestreckt.
  • Der Kopf wird nach hinten gestreckt und auch hier werden die Arme gestreckt. Nebenbei werden die Beine des Kindes gebeugt.
  • Physiologisch gesegeb: vom 0 - 3. LM.

Der asymmetrich tonische Nackenreflex

Und gleich nochmals:

  • Der Kopf wird hier zur Seite gewendet. Auf der Kopfvorderseite kommt es zur Streckung vom Arm. Die Hand macht hierbei eine leichte Faust. Das Bein macht eine Streckung, wobei der Vorfuß auch aufgesetzt wird. Auf der Hinterseite vom Kopf macht der Arm eine leichte Beugung, wobei auch das Bein in lockerer Beugung ist und den Boden berührt. Man spricht hier auch von der sogenannten Fechterstellung.

     

  • Physiologisch gesehen: von der 4. - 8. Woche.

Verschiedene Stellungsreaktionen

Diese Stellreaktionen werden gebraucht, um den Kopf sowie auch den Rumpf richtig einzuordnen, wenn die Lage sich verändert. Diese kommen zu Tage, wenn es zum Abbau der Tonusreflexen kommt. Außerdem werden die Stellreaktionen gebraucht, um die Entwicklung der Antischwerkraft voranzutreiben. Man braucht sie auch unbedingt für die Reaktionen Gleichgewicht und die Stützung betreffend. Die Stellreaktionen werden in die Bewegungen integriert. In abgeänderter Form sind sie auch zeitlebens abrufbar.

 

Die Labyrinthstellreaktion LSR

Der Kopf wird bewegt:

  • diese setzt ab der 6. Lebenswoche ein und das Kind versucht seinen Kopf zu heben, wobei dies in der Bauchlage geschieht. Das Kind versucht den Kopf wider die Schwerkraft auszubalancieren.
  • Physiologisch gesehen: diese Reaktion hat sich ganz bis zum 5. LM. entwickelt.

Die Halsstellreaktion HSR

Und auch am Hals:

  • Wenn das Kind seinen Kopf in Rückwärtslage bringt, wird auch sein Körper mitgezogen.
  • Physiologisch gesehen: diese Reaktion bleibt bis zum 3. LM. bestehen. Später folgt eine selektive, bewegliche Reaktion.

Die Stellreaktion auf den Körper

 

Noch mehr Bewegung:

  • sie ermöglicht bei einer Drehung die Rotation zwischen Schulter- und Beckengürtel.
  • physiolog: sie sollte bis zum 7. LM voll entwickelt sein, wenn sich das Kind von Rücken- in Bauchlage und zurückdrehen kann. Sie ist Voraussetzung für die Ausrichtung des Kopfes, des Rumpfes und der Extremitäten gegen die Schwerkraft.

 

Die Sprungbereitschaft

Und der Säugling probiert immer mehr:

  • Hier wird das getragene Kind an die Unterlage platziert, wobei es seine Arme als Stütze vorwärts gibt.
  • Physiologisch gesehen: diesen Effekt sieht man ab dem 5. LM.

Das kindliche Sozialverhalten

Bereits in den Anfängen seines Lebens bemerkt man ein Lächeln beim Baby. Oft wird das von der Mutter beim Schlafen des Kindes bemerkt. Das Kind lächelt ab dem 2 LM. bewußt auf einen Sozialkontakt. Auch kann es unterscheiden, ob es von einem Familienmitglied oder einer anderen Person, auch völlig fremd, angelächelt wird. Dies zeigt sich auch im Verhalten des Babys. Ab dem 4. Monat entsteht das sogenannte Fremdeln, welches bis zum 8. LM. bestehen bleibt. Hier zeigt das Baby eine Distanz zu fremden Menschen. Auch kommt es oft vor, dass das Kind dann weint, wenn ein fremder Mensch es trägt. Das Kind sucht ab dem 9. LM. von selbst Sozialkontakt zu fremden Personen. Dies geschieht oft durch ein Lächeln und später vom Übergang "Baby - Kind" zeigt es auch Zuneigung an fremde Menschen.

 

Das Spielverhalten vom Baby

Das Baby spielt gerne mit seinen Händen, was in etwa im Zeitraum 3 - 4 LM. beginnt. Dann geht das Baby auf Entdeckungsreise und erforscht seine nähere Umgebung. Im Zeitraum ab dem 5. - 7. LM. greift der Säugling gerne nach Objekten in der Nähe. Diese Gegenstände werden angeschaut und auch von Hand zu Hand gewechselt. Die Objekte werden auch mit den Fingern, den Augen oder auch dem Mund ertastet und angesehen. Wenn die Säuglingsperiode endet, spielt das Kind mit den erforschenden Gegenständen. Es fängt an, diesen zu schütteln, zu werfen oder aber das Kind schmeißt den Gegenstand auf den Boden.

 

Die Sprachentwicklung des Babys

Angangs, zu Beginn des neuen Lebens, ist das Schreien die häufigste Lautartikulierung. Es zeigt hier oft seinen Unmut auf gewisse Umstände. Dies geht in Lallen über, welches ungefähr ab dem 3. LM. anfängt. Laute werden dann gezielt getätigt und das Baby gibt auch schon Antworten, indem es einzelne Vokale formt. Die Motorik im Stimmapparat wird geschult und ausgereift und es ist imstande, Laute wie "Mama" und "Papa" von sich zu geben.

Das Baby unmittelbar nach der Geburt

Sein Körper: Hier orientiert sich das Baby an einer Haltung, welches es im Mutterleib eingenommen hat. Seine Arme sowie Beine sind zum Körper hin orientiert und der kleine Kopf kann sich nicht heben.

Die Haut, das Haar und die Augen: Eine sogenannte Käseschmiere überzieht die Haut unmittelbar nach der Geburt. Sie ist fettig und zeigt an, dass es einen Schutz vor Austrocknen hatte, während es im Fruchtwasser lag. Diese Käseschmiere ist auch ein Schutz, wenn das Baby geboren wird. Es dient zum Schutz gegen Hautinfektionen und daher sollte sie so belassen werden und sollte nicht mit Wasser entfernt werden. Spätestens nach 72 Stunden entfernt sich diese Käseschmiere von alleine. Eine Geburt ist nicht nur für die Mutter, aber auch für den Säugling anstrengend. Es sind Anstrengungen während der Geburt und auch auf Körperumstellungen kann das Baby reagieren. So können Rötungen, Schwellungen und auch Pickel entstehen.

Die Atemfunktion: Es entstehen sanfte Geräusche nach der Geburt in den ersten Lebenswoche, die der Säugling von sich gibt. Der Körper ist in der Entwicklungsphase außerhalb des Mutterleibs. Es muss sich auch den anderen Umständen, die außerhalb vom Mutterleib liegen, anpassen und es findet eine Umstellung statt. So kommt es im Normalfall auch vor, dass das Baby etwas abnimmt. Sein Gewicht bei der Geburt wird aber nach spätestens zwei Wochen wieder erreicht.

Die Sinne: Diese sind sofort nach der Geburt funktionstüchtig und entwickelt, wobei dies bei manchen Säuglingen nicht so gut ist, wie bei anderen.

Unmittelbar nach der Geburt

Unmittelbar nach der Geburt funktionieren folgende Sinne:

  • Sie liegen 5 / 5 beim Fühlen: So kann der Säugling schon sanfte Berührungen nach der Geburt fühlen, sowie auch Kälte und Wärme.
  • Sie liegen 1 / 5 beim Sehen: Die Augen sind oft nach der Geburt stark verklebt. Dies rührt daher, da die Tränenkanale noch nicht ganz freigelet sind. Die Funktionen hell sowie dunkel sind aber realisierbar. Wenn ihr Liebling die Augen offen hat, kann er die einzelnen Bewegungen in einem Radius von etwa 30 Zentimenter wahrnehmen. Die Sehschärfe ist aber noch sehr unpräzise.
  • Sie liegt bei 2 / 5 beim Hören: Stimmen, welche schon während der Schwangerschaft von ihm gehört wurden, wird das Baby wiedererkennen. So kann es auch schon darauf mit einer Reaktion antworten. Auch auch Musik sowie andere Laute oder Geräusche kann es reagieren.
  • Sie liegen bei 3 / 5 beim Riechen: Unmittelbar nach dem gebären, reagiert der Säugling schon auf Düfte. So findet es die Mutterbrust durch das Riechen, den Geruchssinn. Das Baby prägt sich den Körperduft seiner Mutter ein und reagiert darauf. So kann es diesen jederzeit unter anderen Gerüchen unterscheiden.
  • Sie liegen bei 4 / 5 beim Schmecken: Es sind noch keine Geschmacksnerven ausgereift, aber der Säugling kann zwischen süß und bitter unterscheiden. Die Muttermilch schmeckt süßlich, daher verweigert das Baby alle Bitterstoffe.
  • Sie liegen bei 5 / 5 beim Fühlen: Das Kind kann zwischen warm und kalt unterscheiden und reagiert auf Berührungen.
  • Sie liegen bei 1 / 5 beim Sehen: Es liegen Unterscheidungswahrnehmungen zwischen hell sowie dunkel vor. Die Tränenkanäle sind sehr eng, aber im offenen Zustand der Augen, kann das Baby Umrisse im Umfang von 30 Zentimentern wahrnehmen.

Reflexe beim Baby

Der Säugling wird mit Reflexen geboren, die sein Überleben sichern.

  • Schreitreflex: liegt bei 5 / 5: Schrittbewegungen entstehen, wenn die Mutter das Baby unter den Achseln hält und an eine Unterlage herangeführt wird.
  • Suchreflex: liegt bei 1 / 5: Der Kopf wird zum Ort des Reizes geführt, wenn der Säugling an der Wange, aber auch im Bereich des Mundwinkels berührt wird. Es ist der Suchreiz, um sich Nahrung zu sichern und die Mutterbrust zu finden.
  • Saug-Schluck-Reflex: liegt bei 2 / 5: Wenn man die Lippen vom Baby berührt, entsteht eine Saugreflex. Zusammen mit dem Schluckreflex bewirkt dies, dass der Säugling sich ernährt und somit sein Überleben gesichert wird. Dieser Reflex bewirkt auch, dass die Milch in die Mutterbrust einschießt und angeregt wird. Das Saugen an der Mutterbrust wirkt auch sehr beruhigend für das Baby.
  • Atemschutzreflex: liegt bei 3 / 5: Der Reflex blockiert die Atemfunktion des Babys, wenn Wasser den Mund sowie die Nase berühren. Dies ist auch der Fall, wenn der Säugling beim Schwimmen unter Wasser getaucht wird. Dabei ertrinken die Säuglinge nicht, denn dies ist ein natürlicher Reflex in der ersten Zeit.
  • Greifreflex: liegt bei 4 / 5: Wenn man die Handinnenflächen vom Kind berührt, dann beugt es die Finger. Dabei entsteht eine Umklammerung an Ihrer Hand und das Baby kann sich hochziehen.

Das Gehirn

Das Gehirn des Neugeborenen ist noch nicht voll entwickelt. Dieses sowie auch das Zentralnervensystem unterliegen jedoch schnellen Entwicklungen.

Die Nabelschnur

Diese ist am Babybauch noch in Resten sichtbar und um sich nicht zu infizieren, ist es auch wichtig, den Nabel gut zu reinigen und zu trocknen.

Die Gelbsucht

Die roten Blutkörperchen werden nach der Geburt nicht in derselben Menge produziert, wie noch im Mutterleib. Dies gelingt im Normalfall ohne Probleme über die Leber. In einigen Fällen jedoch bauen diese sich schneller ab, als die Ausscheidung im Urin gelingt. Dann entsteht die Gelbsucht und die Babys bekommen eine gelbe Farbe. Hierbei kann sich Bilirubin im Gehirnsystem festsetzen, was eine Gefahr darstellen kann. Dabei kann es nämlich zu Gehirnschädigungenh kommen und daher muss eine Fototherapie gemacht werden. Dabei bekommt das Baby Bestrahlungen mit blauem Licht. Das Baby muss hier das Bilirubin nicht selbst abbauen, was in der Leber geschieht.

Der Milchschorf

In der ersten Zeit auf der Welt kann sich ein Milchschorf ausbilden. Dieser scheint auf, wenn die Talgdrüsen zu stark arbeiten. Dieser verflüchtigt sich jedoch im besten Fall schon nach einiger Zeit.

Der Säugling in den ersten sechs Lebensmonaten

Die Neugeborenen nennen schlafen ihr liebstes Hobby, welches cira sechs Wochen so bestehen bleibt. In der Wachphase sind sie mit dem Essen und beschäftigt und auf die Umgebung reagieren sie meist nur kurz. Wenn die Babys gewickelt werden, kann es sein, dass sie selbst dann schlafen. Bei manchen Säuglingen kommt es jedoch vor, dass sie bereits anfangs oft wach sind. Dann genießen sie das "Getragenwerden" von der Mutter. Auch die bekannten Dreimonatskoliken können die Neugeborenen wach halten. Der Schlaf der Säuglinge wird nach circa acht Wochen weniger. Dies ist die Zeit, wenn sie häufig freudig lächeln, denn auch die Beobachtungsgabe nimmt dann stark zu. In dieser Zeit bereitet dem Säugling das Spielen mit den Fingern viel Spaß. Die Kleinen freut es besonders, wenn sie die Eltern farbenfrohe Hütchen über die Finger stülpen. Wenn die Eltern oder die Mutter dann noch singen, kann das Baby vor Vergnügen quietschen. In dieser Zeit, kann das Baby seinen Kopf in der Regel schon gut halten. Dann können die Eltern ihr Baby sozusagen auch fliegen lassen. Hier lassen die Eltern das Kind in Bauch- oder Rückenlage liegen und dabei wird das Baby im Kreis gedreht. Auch kann sich die Mutter auf den Rücken legen und dabei ihre Beine anziehen. Wenn das Kind auf die Unterschenkel gelegt wird, können Schaukelbewegungen mit dem Baby gemacht werden. Dies trägt sehr zum Gleichgewichtssinn Ihres Kindes bei.

Bewegungsspiele tragen sehr zur Entwicklung des Kindes bei und so sind auch Mobiles eine Abwechslung für das Baby. Das Kind liebt es auch sehr, wenn der Kinderwagen unter einem Baum steht. Dabei wird es das Rascheln der Blätter freudig beobachten. Ein Mückenschutz ist empfehlenswert, um das Kind vor Mücken zu schützen. Mit circa vier Monaten setzt der Greifreflex des Kindes ein und es greift nach Gegenständen. Das Baby gewinnt hier rasch Routine darin und es ist widerspänstig, wenn man ihm den Gegenstand wieder wegnimmt. Alle Gegenstände werden auch mit dem Mund erforscht. Die Zunge kann hier die Oberflächen sowie auch die Formen von Gegenständen besser erfassen, da dies besser als mit den Händen geschehen kann. Das Baby schleckt das Spielzeug ab, was für den Tastsinn wichtig ist und dessen Entwicklung. Daher ist es wichtig, dass die Gegenstände sauber sind und auch die Größe spielt eine Rolle, denn die Gegenstände können verschluckt werden. Das Baby wird sich seiner Hände bewußt, wenn die Wochen voranschreiten. Auch versucht das Kind, seine Füße regelrecht zu fanen, wenn es in der Rückenlage ist. Im Zeitraum ab dem vierten Monat, versucht das Baby sich von der Rückenlagen in die Bauchlage zu bringen. Dies wird vom Zufallsprinzip geleitet und ist eine Herausforderung für das Kind. Dabei kann dem Kind aber geholfen werden, wenn es gewickelt wird. Dann stützt man sein Kind an den Schulterblättern und bringt es in die andere Körperposition. Gleich nach der Geburt, ist das Wichtigste für das Baby, ihm Wärme, Liebe, Schutz sowie auch die nötige Zuwendung zu geben. Die Sicherheit ist für das Baby äußerst wichtig und es soll sich geborgen fühlen. Bezugspersonen sind für das Baby daher sehr wichtig. Dies sind im Normalfall die Eltern, die sich über das kleine Wunder auch ausgiebig freuen. Das ist auch die Zeit des Bonding und das Band zwischen dem Kind sowie den Eltern beginnt.

Bonding ist sehr wichtig

Beim Bonding wird die emotionale Beziehung vom Kind und seinen Elter oder allein mit der Mutter gefestigt. Die Beziehung entwickelt sich und ist sehr wichtig für das Baby. Hier wird das Urvertrauen für das Kind aufgebaut und auch die Selbständigkeit des Kindes wird hier geprägt. Diese Phase ist emotional von größter Bedeutung und hält im besten Fall ein Leben lang. Die Beziehung vom Kind zu seinen Eltern ist die stärkste im Leben eines Kindes. Es ist für das Überleben des Säuglings und Kides von größter Wichtigkeit und das Urvertrauen ist prägend für sein gesamtes Leben. Die Beziehung zum Kind ist stark und beinhaltet auch eine starke Opferbereitschaft. Dies fängt beim Schlaf an und enthält im Notfall auch den körperlichen Schutz. Es gibt oft dramatische Geburten und eine Geburt hat nicht viel vom Romatik. Es gibt auch Mütter, die sich nach der Geburt nicht freuen können. Aber das Baby fühlt den Herzschlag seiner Mutter und beruhigt es. Auch der eigene Duft seines Babys oder von Säuglingen generell sind ein bleibendes Gefühl.

Wichtiges Bonding

Diese Phase ist sehr wichtig, weil hier auch die Weichen für das Beziehungsleben gelegt werden. Hier wird Urvertrauen geschaffen und ein Mensch hat so im Laufe seines Lebens nichts zu fürchten. Das Vertrauen ist wichtig und dem Baby wird es so vermittelt. Beim Kind ensteht ein Gefühl der Sicherheit und die Bedürfnisse des Kindes müssen erfüllt werden. Das Baby reagiert auf seine Umgebung mit Hilfe der Körpersprache oder aber auchz durch seine Gefühle. Es kann schreien, weinen, auf sich aufmerksam machen und sich freuen. Gute Eltern reagieren auf die Bedürfnisse ihres Babys mit viel Feingefühl. Sie wissen, was ihr Kind braucht und reagieren darauf. Das Baby fühlt sich geliebt und geborgen und das Urvertrauen entwickelt sich. Wenn dieses Urvertrauen gelebt wurde, dann zeigen diese Babys Ausgeglichenheit, sie sind selbstbewußt und fürchten sich auch nicht so einfach. Im Leben eines Menschen spielt diese Zeit dann auch eine wichtige Rolle für das Vertrauen.

Wir hoffen wir konnten Sie mit diesem Bericht gut informieren! Einen schönen Tag wünscht Nitis Umstandsmode, Dein Online Shop für Schwangerschaftsmode